Die Kämpfe im Waldgebiet Ochsenkopf-Petersberg im Rahmen der „Schlacht im Hürtgenwald“ 1944/1945
Anmeldung: Regionalgeschäftsstelle Rheinland (E-Mail: rg-rheinland@volksbund.de; Tel. 0221/25 73 295)
Wanderung auf dem Ochsenkopfweg
Noch heute sind die Spuren/Relikte der erbitterten Gefechte zwischen der Wehrmacht und den alliierten Streitkräften zum Jahreswechsel 1944/45 im Hürtgenwald sichtbar – im Waldboden ebenso wie in den regionalen Erzählungen. Ein Grund, genauer hinzuschauen: Bei der geführten Wanderung am 9. September 2026, 14 Uhr, werden Spuren der Vergangenheit sichtbar und die Geschichten hinter den historischen Schauplätzen hörbar.
Im Mittelpunkt des zweistündigen Rundgangs stehen die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs und deren kritische Einordnung. Alte Stellungen, Deckungslöcher, Bunkerruinen und Gedenkorte für die Gefallenen - neben den militärischen Ereignissen werden darüber hinaus die Legenden und Mythen rund um die Kämpfe erläutert. Dass Zwangsarbeitskräfte militärischer Anlagen ausbauten und ein großer Teil der Zivilbevölkerung evakuiert wurde, vervollständigen das Bild. Erst mit dem Zusammenbruch des deutschen Widerstands im Februar 1945 konnten die alliierten Truppen ihren Vormarsch in Richtung Rhein fortsetzen und den Hürtgenwald verlassen. Damit zeichnete sich das Ende des Krieges in der Region bereits Wochen vor der Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 ab.
Anhand persönlicher Schicksale, historischer Hintergründe und eindrucksvoller Orte macht die Wanderung die bewegende Geschichte des Hürtgenwalds unmittelbar erlebbar. Sie lädt dazu ein, die Eifel mit neuen Augen zu sehen und über die Folgen von Krieg, Gewalt und Diktatur ins Gespräch zu kommen.
Dauer der Wanderung ca. 2 Stunden (ca. 3 km entlang des Ochsenkopfweges), Gesamtdauer ca. 3 Stunden.
Schwierigkeitsgrad/Voraussetzung: mittel, körperliche Fitness mit Ausdauer für zwei Stunden Wanderung erforderlich. Der Weg führt durch den Wald und kann stellenweise uneben (Wurzeln o.ä.) sein. Bitte unbedingt festes Schuhwerk tragen.
Die Wanderung ist nicht barrierefrei.
Dank der Kooperation mit Liberationroute NRW ist die Teilnahme kostenfrei.
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Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie unter folgendem Link: Programm Ge(h)denken! 2026