Rheinbach. In der morgendlichen Freistunde nahmen Schüler des St.-Joseph-Gymnasiums und am Nachmittag dreißig Schüler der Gesamtschule Rheinbach teil. Auch Vereinsmitglieder beteiligten sich an der Aktion. Ziel war es, nicht nur die Kriegsgräberstätte zum Volkstrauertag von Laub und Ästen zu befreienden, sondern auch den Schülern die Kriegsgräberstätte näherzubringen.
Der Betriebshof der Stadt Rheinbach stellte das notwendige Werkzeug und die Schüler waren eifrig dabei, auch das letzte Blatt mit dem Rechen einzufangen. Stefan Raetz, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins: "Wichtig ist es aber auch den Schülern zu erläutern, was eine Kriegsgräberstätte ist und zu zeigen, wer hier alles seine letzte Ruhestätte gefunden hat".
Militärhistoriker Peter Baus führte die interessierte Schülergruppe über den Friedhof. Die Schüler erlebten, dass viele Kriegstote, die auf der Rheinbacher Kriegsgräberstätte beigesetzt sind, kaum älter als sie selber waren. Insgesamt war es erneut eine gelungene Aktion der Partnerschaft des Friedens mit und für Schüler in Rheinbach.
Text und Fotos: S. Raetz